Bericht Alingi

Alinghi

„Alinghi“ Modell eines America`s Cuppers (Bericht: Heinz Schmalenstroth)

Zurückblickend auf den Bau und den Segelerfahrungen meines ersten Cuppers FRA-46, ein Modell des französischen Herausforderers Le Defi und hinsichtlich der schon laufenden Vor-bereitungen auf den America`s Cup 2003 in Neuseeland, regte sich der Wunsch nach einem Modell der aktuellsten IACC Yachtgeneration. Aber welches Boot sollte es werden?

Diese Fragen stellte ich mir im Frühsommer 2002 als ich die ersten Berichte zum Louis Vuit-ton Cup“ den Ausscheidungenrennen zum America`s Cup 2003 im Internet verfolgte.
Zuerst tendierte ich zum Siegerboot vom „Team New Zealand“ dem Cup Verteidiger. Aber ich bekam hierüber wenig Informationen. Schließlich nahm ich alle Herausforderer unter die Lupe, dabei fiel mir besonders der als Top Favorit gehandelte Schweizer Herausforderer
„Alingi Challeng“ auf. Alinghi-Challenge ein europäischer Herausforderer, der zu den Mitfavoriten zählte, Jochen Schümann war als einer der besten deutschen Segler mit im Boot und das Outfit der „Alinghi“ mit dem roten Logo gefiel mir ausgesprochen gut. Zudem fielen die entscheidenden Rennen um den Cup zufällig auf den geplanten Fertigstellungstermin meines Modells. Sollte die Alinghi gewinnen, was derzeit überhaupt noch nicht vorstellbar erschien, dann könnte ich einen echten Treffer landen und mein Modell wäre brandaktuell.

Die IACC Yachten
Auf Betreiben der Konstrukteure und um zu gewährleisten dass alle Herausforderer mit den gleichen „Waffen“ kämpfen wird der veraltete Zwölfer ab 1992 durch einen neuen, modernen Bootstyp abgelöst, die International America’s Cup Class.
Die Boote dieser Klasse folgen einer engen Formel, in der die Länge, die Segelfläche und die Verdrängung eingehen. Wird die Segelfläche vergrößert, muss die Verdrängung reduziert (weniger Ballast) oder der Rumpf verkürzt werden. Die hier genannten technischen Daten sind also nur Durchschnittswerte.
Ein auf den ersten Blick kompliziertes Regelwerk setzt den Konstrukteuren und Designern enge Grenzen, innerhalb derer sie die Rennyachten bauen dürfen.
Die Formel enthält drei Variablen: Die Segelfläche S (Großsegel und Vorsegeldreieck), die Bootslänge L und die Wasserverdrängung DSP (errechnet sich aus dem Gewicht). Der Quo-tient darf nicht größer sein als 24 Meter. Das ist kein reales Maß, nur ein theoretischer Wert.

Die IACC Formel:
L + 1.25 x √S – 9.8 x ³√DSP
________________________ <= 24,0 Meter
0,679

Technische Daten der IACC Yachten:
Länge über alles: 24 bis 25 m
Breite: 3,5 bis 4,5 m
Masthöhe: 33 m
Verdrängung: 25 t
Ballast: 20 t
Mastgewicht: 0,8 t
Kielfinne: 1 t
Rumpf: 2 t
Tiefgang: 4,0 m
Genua: 120 bis 140 m2
Spinnaker: 500 m2
Großsegel: 220 bis 260 m2

Team Alinghi – der Top-Favorit
Genug Zeit, genug Geld, genug Erfahrung, so beschrieb ein großes deutsches Seglermagazin treffend die Ausgangsposition des Schweizer-Herausforderer Teams Alinghi. Als Geburt-stunde des Teams gilt die spektakuläre Verpflichtung des zweimaligen America’s-Cup-Gewinners Russell Coutts, sowie weiteren neuseeländischen Spitzenseglern aus dem letzten Siegerboot. Dazu kamen Jochen Schümann als Taktiker, Sportdirektor und Steuermann des Sparringsbootes sowie Rolf Vrolijk als Chefdesigner.
Ernesto Bertarelli ist der Chef des Syndikates und gleichzeitig Boss des Genfer Pharmakon-zerns Serono. Das Budget von Allinghi Challenge wird mit ca. 90 Millionen Euro beziffert.
Für die 31. America`s Cup Campangne 2003 wurden drei identische Boote gebaut, SUI-59, SUI-64 and SUI-75. Wobei die SUI-59 (ex „Be Happy“ ehemals Doppelkieler) entsprechend umgebaut und im Mai 2001 fertig wurde. Die beiden weiteren Boote sind Neuentwicklungen. Im November 2001 wurde SUI-64 fertig gestellt und trainiert anschließend zusammen mit SUI-59 im Hauraki Golf vor Auckland. Das neueste Schiff, SUI 75, ist eine Weiterentwicklung und wurde im März 2002 getauft.
Der Rumpf der beiden Boote wurde wie bei diesen Yachten üblich, in Sandwichbauweise aus Kohlefaserlaminaten mit einem Kern aus Kevlar und Epoxidharzverleimung über einer Posi-tiv-Form hergestellt.

„Alinghi“ gewinnt den America`s Cup 2003
Zu den Ausscheidungsrennen um den Louis Vuitton Cup, die im Herbst 2002 begannen stell-ten sich insgesamt 10 Herausforderer aus Europa und der USA. Diese Ausscheidungsrennen dominiert „Alinghi“ und zieht in das Finale, das vom 6. Bis 24. Januar 2003 ausgetragen wur-de, gegen „Oracle BMW“ ein. Die Finalrennen gewinnt SUI-64 mit 5:1 und qualifiziert sich für den 31. America`s Cup.
Das America`s Cup Finale vom 15. Februar bis 2. März 2003 wird für die sieggewohnten Neuseeländer zum Desaster. Zwei Rennen müssen sie mit Mastbruch und Großbaumbruch aufgeben. An Ende sind die Cup-Verdeidiger changsenlos und unterliegen der „Alinghi“ mit 5:0.
Die Alinghi Challenge ist das erste europäische Team, das die „Auld Mug“ gewinnt und ihn nun für die kommende 32. Auflage zum ersten Mal seit der Premiere im Jahr 1851, zurück nach Europa bringt.
Zum erstenmal ist es einem Herausforderer gelungen, im ersten Anlauf den America’s Cup zu gewinnen. Die Crew um Ernesto Bertarelli mit Steurmann Rusell Coutts machte mit ihrer
Yacht die Sensation perfekt. Die „Alinghi“ gewann von 31 Starts allein 28 Rennen.
Damit endet die neuseeländische Cup-Ära, die 1995 mit dem ersten Sieg von Team New Zealand in San Diego (USA) begonnen hatte
Aufgrund des wechselhaften neuseeländischen Wetters wurde das 31. Rennen um die ältes-te Sporttrophäe der Welt zur zweitlängsten Wettfahrt der Cup-Geschichte.

Ein ungewöhnlicher Anstoß zum Bau eines neuen Modells
An einem frühlingshaften Sonntagnachmittag im vergangenem Jahr, der zur einer Fahrrad-tour geradezu einlädt, beschlossen meine Frau und ich zum Neubau eines befreundeten Paares zu radeln. Nachdem der Bau außen und innen gründlich begutachtet wurde, sah ich zufällig auf den Abfallhaufen der sich auf der späteren Rasenfläche auftürmte, eine nicht un-erhebliche Restmenge von Styrodurabfällen. Für einen Modellbauer sozusagen ein gefunde-nes Fressen, also eine direkte Einladung sich zu bedienen. Da der Abfall am nächsten Tag entsorgt werden sollte, war Eile geboten. Wieder Zuhause angekommen wurden eilig zwei Müllsäcke besorgt, ins Auto gepackt und zurück ging es zum Abfallhaufen. Die so organisier-ten Styrodurreste bildeten nun den Grundstein zum Bau eines neuen Rumpfes.
Da ich schon seit einiger Zeit mit dem Bau eines neuen Modells geliebäugelt hatte, konnte nun der Startschuss fallen.

Bauunterlagen
Zuerst begann ich einen Spanten- und Längenriss im Maßstab 1:50 auf Millimeterpapier zu zeichnen und entsprechende Berechnungen über die Verdrängung des Rumpfes durchzufüh-ren. Die bei den modersten Booten abgeknickte Bugform entnahm ich entsprechenden Fotos und übertrug diese auf meinen Riss.
Sämtliche weiteren Details entnahm ich ebenfalls Fotos, die ich aus dem Internet herunterlud und auf eine maßstäbliche Größe (z.B. 1:100) kopierte. Sehr aufschlussreich waren auch die Fernsehaufnahmen der Final-Rennen. Durch Videoaufzeichnungen mit Standbildwiedergabe konnte ich wesentliche Details in Erfahrung bringen. So habe ich erst im einem der letzten Rennen erkennen können, dass das Steuerräder mit drei Speichen ausgeführt sind.
So entstanden nach und nach meine „Bauunterlagen“ für mein Modell.
Wie schon bei meinen ersten Cupper entschied ich mich für eine Baugröße im Maßstab von 1:15.
Modellmaße:
Länge: 1700 mm
Breite: 266 mm
Masthöhe: 2200 mm
Segelfläche: 1,5 m2
Gesamtgewicht: 12 kg
Kielgewicht: 8,5 kg
Kiellänge: 450 mm

Bau des Rumpfes
Die Erfahrungen, die ich beim Bau meines ersten Cuppers siehe Bauberichte in der Modell-werft Nr.10 und 11/2003 sammeln konnte, wollte ich natürlich beim Bau des neuen Modells berücksichtigen, jedoch sollten einige Modifikationen vorgenommen werden. Da die Alinghi eine leicht abweichende Rumpfform gegenüber der vorhergehenden IACC-Yachtgeneration aufweist, musste ich einen neuen Rumpfkern herstellen.
Als erstes erstellte ich ein Spantengerüst, das ich mit den vorgenannten Styrodurresten aus-füllte. Nachdem der so entstandene Rumpfkern verschliffen und verspachtelt war, habe ich eine Glasfasematte (Köpergewebe mit 80g/m2) mit Epoxitharz auflaminiert. und das ganze wiederum verspachtelt und verschliffen. Über diesen Positivkern laminierte ich anschließend aus Mischgewebe (Kevlar-Kohlefaser 200 g/m2) den neuen Rumpf. Das Deck habe ich an-schließend mit der gleichen Methode erstellt.

Rumpfeinbauten
Um die Kräfte von Kiel und Mast auf die Rumpfschale zu übertragen entschied ich mich für die bewährte zentrale Konstruktion aus Aluminium Profilen. Auf dem Rumpfboden aufliegend befindet sich ein vierkant Alu-Rohr als Kielschwein, auf dem der Mast von oben drückt und der Kiel von unten zieht. Die Kielhalterung besteht aus 6 x 4 mm Alu-Röhrchen, die in diese Konstruktion eingesetzt wurden. In diese Röhrchen werden zwei in den Kiel einlaminierte 4 mm Nirosta Gewindestangen eingeschoben und oberhalb der Wasserlinie mit Stopmuttern gesichert. Diese Konstruktion ist sehr stabil, absolut dicht und hat sich bisher bei allen mei-nen Modellen sehr gut bewährt.
Die einzelnen Elemente wurden miteinander verschraubt und verklebt.
Den Ruderkoker stellte ich aus 10 mm Messingrohr her, in dem als Lager zwei Sintermetall-buchsen eingepresst wurden. Zur Stabilität fertigte ich aus kupferkaschierten Platten eine Bodenplatte in die der Koker mit vier Verstrebungen eingelötet wurde.
Unterhalb der Befestigungspunkte für Wanten und Stage brachte ich zur Verstärkung ent-sprechende Plättchen mit untergelöteten M2 Muttern an.
Aus Gewichtsersparnisgründen habe ich alle überschüssigen Materialanhäufungen ausge-bohrt oder abgesägt.

Einbau der RC-Anlage
Zum Steuern des Bootes werden drei Kanäle benötigt. Damit wird das Ruderservo, die Se-gelwinde und das Trimmservo für die Fockschot betätigt.
Damit die Installation der Elektronikteile einfach und leicht zugänglich erfolgen sollte, stellte ich eine Auflageplatte her, bei der die der Segelwindeneinheit und Servos von Oben einge-schraubt werden können. Dazu habe ich unter die ebenfalls aus kupferkaschierten Platten bestehende Auflage M3 Messingmuttern gelötet. Somit kann die komplette Elektronikeinheit durch lösen der vier Schrauben herausgenommen werden. Hierdurch kann ich die Umlauf-schot zur Steuerung der Segel bereits außerhalb des Bootes einstellen und testen.
Als Windenakku wurde ein 1700 mA NiCad-Zellen mit 7,2 Volt. Der Akku versorgt die Graupner-Regatta Segelwinde, sowie den Empfänger und die Servos über das BEC-Systems der Segelwinde.

Rigg
Die Segel der America`s Cup Yachten bestehen aus Kohlefasergewebe und werden in auf-wendigen Arbeitsgängen gefertigt, um das mittels Computer errechnete Profil exakt einzuhal-ten. Einzelne Kohlefaserstränge werden per Hand in verschiedenen Stärken auf speziellen Formen aufgelegt. Dabei hängt der Segelmacher im Trapez über dem Segel und fährt mittels Kranbahn in jede gewünschte Position. Anschließend wird das gesamte Segel im Ofen „ge-backen“. Ein Originalgroßsegel verschlingt gut und gerne bis zu 30.000 US $.
Als Vorlage für den Segelschnitt verwendete ich einen aus den Internet heruntergeladenem Riss eines Cuppers der Generation 2000. Diese Zeichnung verglich mit Photos der verschie-denen IACC Yachten und erstellte daraufhin eine entsprechende DIN A4 – Skizze, die ich auf den Modellmaßstab von 1:15 vergrößern ließ.
Auf Basis dieser Skizze erstellte die Segelmacherei Latsch ein durchgelattetes Großsegel mit aufgesetzten Taschen und die passende Fock. Als Segelstoff wählte ich ein Mylar-Gewebe mit eingewebten Dyneema Fäden. Dieses Material kommt auch optisch den Originalsegeln der Alinghi sehr nahe. Zur Stabilität zog ich anschließend 1 mm dünne Kohlefaserstäbe in die eingenähten Taschen des Großsegels ein.
Als Mast verwendete ich einen handelsüblichen schwarz eloxierten Aluminiunmast 19 mm x 2400 mm, den ich auf 2300 mm kürzte.. Die Sailings bestehen aus 3×6 mm ovalem Alurohr mit eingeklebten 2,5 x 1,5 mm Messing Röhrchen. Zum Transport können die Sailings von den in den Mast eingeklebten Stahlstiften abgezogen werden.
Als Wantenseil verwendete ich geflochtenes 0,72 mm starkes Seil, das ähnlich dem Milleni-um Rigg im Kreuzverband durch den Mast geführt wird. Bei dieser Methode kann eine Sailing eingespart werden.
Den Großbaum habe ich aus Gewichtsgründen in Leimholzbauweise hergestellt und an-schließend schwarz lackiert.

Ballastkiel
Den Ballast errechnete ich mit 8,5 Kg, das entspricht bei einer Gesamtverdrängung von 12 kg einen Anteil von 70 %.
Im Gegensatz zum Kiel meiner „monster.fr“ wandte ich für den Kielschaft der „Alinghi“ eine andere Baumethode an.
Der Schaft besteht aus mehreren aufeinandergeleimten Schichten wasserfestem Sperrholz. Längs durch den Schaft habe ich zwei 4 mm Niro-Gewindestangen durchgeführt und mit E-poxitharz einlaminiert. Zur Versteifung des Schaftes wurde zwischen den Gewindestangen ein 5 mm starker Kohlefaserstab in Längsrichtung hindurchgeführt. Die Gewindestangen ste-hen am oberen und unteren Schaftende entsprechend über und dienen zur Befestigung im Rumpf bzw. zur Befestigung des Bleiballastes.
Anschließend wurde der Schaft profiliert, gespachtelt und glatt verschliffen.
Die Ballastbombe besteht aus zwei horizontal geteilten Hälften und wurde mittels der längs durch den Kielschaft geführten Gewindestangen miteinander verschraubt.
Vor dem Abgießen der Ballastbombe habe ich beide Halbteile mittels Balsaholzformen in Sand abgeformt und anschließend mit Blei ausgegossen.

Ruder
Das Ruderblatt wurde in Schichtbauweise aus 2 mm starkem wasserfesten Sperrholz herge-stellt und anschließend mit GFK überzogen. Die Ruderachse besteht aus 4 mm VA-Rundmaterial und ist mit einer Verdrehsicherung ausgestattet. Die Form des Ruderblattes übernahm ich exakt meinem ersten Cuppermodell.

Farbgebung
Nach den üblichen Spachtel- und Schleifarbeiten brachte ich zunächst eine Grundierung auf, schliff diese nass mit 600er Papier über und spritzte den Rumpf mit grauem und das Deck mit weissem Autolack. Die Antirutschbeläge in der Plicht und auf Deck imitierte ich mit schwar-zem Mattlack. Anschließend schliff ich den Lack mit feinstem Schleifpapier an und brachte die Schriftzüge und das Logo am Rumpf an. Diese ließ ich in den original Farben bei einer Beschriftungsfirma aus dünner Folie ausplotten. Abschließend spritzte ich die komplette Ein-heit mit Klarlack über.

Fazit und erste Segelerfahrungen
Mit den stetigen Erfolgen der „Alinghi“ im Louis Vuitton Cup beschleunigte sich auch der Bau-fortschritt, so dass Anfang dieses Jahres mein Modell im Rohbau fertiggestellt werden konn-te. Als dann die Einladung zur Teilnahme an der „Faszination Modellbau“ in Sinsheim erfolgte und dieser Termin ziemlich genau mit den Endläufen des America`s Cup zusammenfiel wur-de ich doch reichlich nervös. Wenn „Alinghi“ wirklich gewinnen sollte und daran hatte ich zu diesem Zeitpunkt keinerlei Zweifel, dann musste auch mein Modell für Sinsheim fertig wer-den.
Das schaffte ich dann auch mit knapper Not, denn eine Woche vor Beginn der Messe war mein Modell fertig. Die erste Berührung der Modell „Alinghi“ mit dem Element Wasser, erfolg-te dann auch tatsächlich in Sinsheim auf dem Wasserbecken.
Das die „Alinghi“ dann auf der Modellbau ein echtes „High Light“ sein würde, damit hatte ich vorher nicht gerechnet. Aber insgeheim war ich doch ein wenig stolz, dass mein Plan aufge-gangen war und ich ein sehenswertes und brandaktuelles Modell präsentieren konnte.
Schon eine Woche später, am ersten schönem Frühlingswochenende ging es dann zum ers-tenmal zum See.
Bei leichter südöstlicher Brise mit einigen etwas stärkeren Böen segelte die „Alinghi“ dann zu erstemal. Das Segelverhalten erinnerte mich stark an meinen ersten Cupper „monster.fr“
Auch bei „Alinghi“ war ein starkes anluven in den Böen zu beobachten. Sobald der Wind je-doch etwas nachließ, segelte sie konstant neutral mit leichter Krängung und erreichte bei diesen leichten Bedingungen schon fast Rumpfgeschwindigkeit. Also wieder ein reiner leicht-wind Renner.
Möglicherweise sind die Segeleigenschaften für stärkere Windbedingungen mit einem ande-ren Trimm noch zu verbessern. um die Luvgierigkeit etwas zu mindern werde ich versuchen den Mast mehr nach vorne zu verlagern, denn diese Möglichkeit habe ich vorsorglich einge-baut. Auch könnte der Ballast noch um ca. 1 kg erhöht werden, wodurch eine bessere Stei-figkeit des Modells erreicht werden sollte.
Also es gibt noch einiges zu verbessern aber optisch ist das Modell der „Alinghi“ nicht nur auf den Wasser eine helle Augenweide.

Zur Info nach einige interessante Internetadressen :

www.alinghi.com
www.thmartinez.com
www.ubs.com
www.oraclebmwracing.com
www.yachtracing.com/amcup2003/ACup2003.htm
www.yachtsandyachting.com
www.yacht.de
www.louisvuittoncup.yahoo.com

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